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Welche unterschiedliche Arten von Motorradstiefeln gibt es?

 

MotorradstiefelEs gibt viele verschiedene Arten eines Motorradstiefels. Aber im Grunde ist ein Motorradstiefel nichts anderes als ein Schuhwerk aus Leder, Plastik oder Carbon. Motorradstiefel sind perfekt auf die Bedürfnisse beim Motorsport angepasst und sollen die Träger für Schäden und Verletzungen am Fuß bei Stürzen oder ähnliches schützen. Da es verschiedene Motorräder gibt, wie zum Beispiel

  • Rennmaschinen
  • Enduros
  • Crossräder oder auch
  • Quads

gibt es natürlich auch ganz unterschiedliche Motorradstiefel, die auf die jeweiligen Bedürfnisse abgepasst sind. Deshalb sollte man beim Kauf eines Motorradstiefels darauf achten, das man den passenden Stiefel zu seinem Gefährt kauft.

Im Grunde unterschiedet man zwischen drei großen Arten von Motorradstiefel:

Der Rennstiefel bietet besonders guten Schutz gegen Verletzungen. Der Stiefel ist deshalb mit Carbon und Hartplastik verstärkt. Wie der Name schon sagt, nutzt man den Rennstiefel bei Motorradrennen oder ähnlichem. Hier kommt es leicht zu Stürzen oder Verletzungen. Darum ist ein Rennstiefel so gut verstärkt. Somit ist der Fuß sogar bei einem Unfall, mit einer hohen Geschwindigkeit, noch sicher geschützt.

Das Einsatzgebiet eines Rennstiefels liegt bei allen Motorrädern über 80 PS. Denn ab dieser Geschwindigkeit, ist das Verletzungsrisiko für die Füße besonders hoch. Wie bei allen Stiefeln, sollte man auch beim Rennstiefel darauf achten, dass er wie eine zweite Haut am Fuß anliegt und korrekt zugemacht wurde, nur so ist der 100%-Schutz gewährleistet.

Eine weitere Art des Motorradstiefels ist der Tourenstiefel. Wie der Name hier schon verrät, ist er für lange Motorradtouren auf Enduros oder Straßenmaschinen gemacht. Da man auf solchen Touren eher selten sehr schnell fährt, sind sie Tourenstiefel mehr auf Bequemlichkeit statt auf Sicherheit ausgelegt. Somit kann man Tourenstiefel auch bequem einen längeren Zeitraum tragen. Jedoch verzichten Tourenstiefel nicht komplett auf den Schutz der Füße, es sind Protektoren und Schutzkappen vorhanden, jedoch sind diese nicht so weit ausgeprägt wie bei Rennstiefeln.

Die letzte große Art der Motorradstiefel sind Crossstiefel. Hier wurde ebenfalls, wie beim Rennstiefel, großen Wert auf die Sicherheit gelegt. Die Bequemlichkeit ist hier nur zweitrangig. Besonders geschützt bei Crossstiefeln sind die Ferse und der Knöchel. Denn diese können bei Motorcross fahren leicht vom Motorrad, Steinen, Ästen oder ähnlichem verletzt werden. Ebenfalls besteht eine große Gefahr des Umknicks.

Aus diesem Grund sind Protektoren aus Hartplastik oder Carbon, links und rechts neben dem Knöchel eingesetzt, um diesen genug Halt und Schutz zu gewährleisten. Nicht nur der Aufbau des Motorradstiefels ist sehr unterschiedlich und für den jeweiligen Einsatzzweck wichtig, sondern auch die perfekte Passform. Der Stiefel sollte wie eine zweite Haut am Fuß und am Unterschenkel anliegen. Am besten sollte man sich Zeit lassen und mehrere Schuhe miteinander vergleichen, bis man den perfekten gefunden hat.

Was unterscheidet Motorradstiefel von normalen Stiefeln?

 

Motorradstiefel sind in der Regel deutlich teurer als normale Stiefel und so könnte ein Motorradfahrer gerade bei seiner Erstausstattung schnell auf die Idee kommen, sich für die günstigen Stiefel zu entscheiden. Das kann aber eine Fehlentscheidung sein, die letztlich auch der Gesundheit schaden könnte. An Motorradstiefel sind andere Anforderungen geknüpft als an den normalen Straßenstiefel und dies sollte berücksichtigt werden, wenn die Ausstattung für das Motorrad gekauft wird.

Schnitt der Stiefel

Allein die Passform der Motorradstiefel ist schon eine andere als der Stiefel, die eher für den Fußweg auf der Straße konzipiert sind. Motorradstiefel verfügen über Verschlüsse, die eine optimale Passform bewirken. Faltenbildungen und geknickte Lederstellen, die bei normalen Straßenstiefeln aufgrund der besonderen Fußhaltung schnell gegeben wären, sind bei Motorradstiefeln nicht zu verzeichnen. Zudem verpacken Motorradstiefel den Fuß auch so fest und körpernah, dass auch bei einem Unfall der Motorradstiefel in der Regel am Fuß verbleibt – was wiederum beim normalen Straßenstiefel nicht zwingend der Fall wäre. Intensivere Unfallverletzungen am Fuß könnten hier die Folge sein, wenn der normale Straßenstiefel dem Motorradstiefel weichen muss und innerhalb eines Unfalls auch noch verloren geht.

Einen weiteren Vorteil gegenüber normalen Stiefeln liefern Motorradstiefel im Hinblick auf ihre Wasserdichtigkeit. Selbst Lederstiefel sind inzwischen so behandelt, dass Wasser kaum noch oder überhaupt nicht mehr zum Fuß vordringen kann. Bei Straßenstiefeln ist ohnehin nur eine eingeschränkte Wasserdichtigkeit gegeben, die vor dem Hintergrund eines intensiven Platzregens auf dem Motorrad schnell an ihre Grenzen stoßen würde.

Weiterer wichtiger Aspekt der Motorradstiefel liegt in den Verstärkungen, die im Stiefel selbst eingearbeitet sind. So wird der Fuß optimal vor Quetschungen geschützt, wenn beim Unfall das Motorrad unglücklich auf den Fuß fällt oder andere Unfallsituationen die Fußgesundheit gefährden. Selbst wenn der Fuß im Motorradstiefel verletzt wird, wären die Verletzungen in einem normalen Straßenstiefel ungleich höher ausgefallen, was einer der wichtigsten Aspekte für die Auswahl guter Motorradstiefel sein sollte.

Gibt es richtig wasserdichte Motorradstiefel?

 

  • Motorradstiefel

bikerstiefelDie meisten Hersteller von Motorradstiefel versprechen dem Käufer trockene Füsse auch bei Dauerregen. In vielen Fällen trifft dies jedoch nicht zu. Beim Kauf gilt es einige Punkte speziell zu beachten. Dickes, gefettetes Spezial-Chrom-Vollrindleder ist stabil und wasserabweisend. Eine eingelegte GORE-TEX® Duratherm- Membrane verleiht dem Schuh Atmungsaktivität und Wasserdichte. Ist der Schuh zusätzlich mit Textilfutter ausgepolstert und verfügt über eine Klima-Einlegesohle, so darf man auch in kühleren Jahreszeiten auf warme Füsse zählen. Wichtig ist es, dass der Lederschaftrand spritzwasserdicht ist.

  • Obermaterial

Die wasserabweisende Wirkung des Naturleders wird bei der Herstellung während des Gerbvorganges erziehlt. Dieser Nässeschutz muss regelmässig aufgefrischt werden. Wenn möglich sollte das Leder direkt nach dem Kauf zur besseren Wasserabweisung mit einer Spezial – Lederpflege imprägniert werden. Die Stiefel müssen immer mal wieder vom Straßenschmutz gereinigt werden. Danach wird die Lederpflege dünn aufgetragen. Die Lederpflege braucht etwas Zeit zum trocknen, die Stiefel sollten nicht unmittelbar vor der nächsten Tour eingerieben werden. Zum Schluss wird das Leder mit einem weichen Tuch poliert.

Wird der Stiefel nicht richtig gepflegt und vernachlässigt, trocknet das Leder aus, wird spröde und kann gar brechen. Es empfiehlt sich, auch regelmäßig ein Nässe-Stop-Spray anzuwenden, um den Stiefel zu imprägnieren. So kann sich das Leder nicht mit Flüssigkeit vollsaugen und hält besser warm! Es empfiehlt sich, qualitative Spezialprodukte zu verwenden anstelle von billigen, fett-, und öl-haltigen Mitteln, damit die Atmungsaktivität erhalten bleibt. Wird der sorgfältig ausgesuchte Stiefel richtig gepflegt, ist eine Wasserdichte beinahe garantiert.

Wer ganz sicher sein möchte, keine nassen Füße zu kriegen bei der nächsten Motorradtour, schlüpft zusätzlich in einen Latex Regenüberschuh. Dieser besteht aus sehr dehnbarem Latex und ist 100% wasserdicht! Im Fachhandel gibt es diese praktischen Überstülper für weniger als zwanzig Euro zu kaufen. Der untere Preisbereich für Motorradschuhe liegt bei 80 Euro. Es lohnt sich in jedem Fall ein hochqualitatives Produkt zu kaufen, damit das Motorradfahren bei jedem Wetter Spass macht und Sie ohne nassen und kalten Füße ans Ziel kommen.

Welche Arten von Motorradstiefel kann man unterscheiden

 

Im Allgemeinen müssen Motorradstiefel nicht nur wasserdicht sein, sondern auch mit einer robusten Kunststoff- und Stahlverstärkung verarbeitet werden, um die Füße bei einem Unfall oder Sturz im Idealfall vollständig schützen zu können. Vor allem schwere Verletzungen können verursacht werden, wenn beispielsweise der Fahrer in einer Kurve seitlich wegrutscht, sodass der Fuß zwischen Straße und dem schweren Motorrad eingeklemmt wird und auf diese Weise von der rutschenden Maschine angedrückt wird. Es besteht aber auch die Gefahr, dass der Fahrer unter die Leitplanke rutscht und seine Füße oder Unterschenkel im schlimmsten Fall abgetrennt werden. All diese Unfälle und ihre schmerzhaften Folgen können jedoch durch das Tragen von Stiefeln reduziert werden.

  • Aber welche Arten des Motorradstiefels können auf dem heutigen Markt vorgefunden werden?

In erster Linie wird zwischen Stiefeln für Sommer und Winter unterschieden. Während die Motorradstiefel im Winter die Füße nicht nur vor Verletzungen, sondern auch vor Kälte und Wind schützen müssen, sollten auch Motorradstiefel für den Sommer bestimmte Anforderungen erfüllen. Vor allem bei Winter Motorradstiefeln sollten Kunden jedoch in Betracht ziehen, dass die Schuhe mit einer rutschfesten Sohle versehen sind, die auch beim Gehen für höchste Standhaftigkeit sorgt. Um den Kälteschutz zu optimieren sollten Winterstiefel auch kniehoch sein, um nicht nur das Schienbein komplett abdecken zu können, sondern zudem vor frostigen Temperaturen zu schützen. Denn gerade die Füße frieren zuerst und sorgen für eine verminderte Konzentration des Fahrers.

Sommerstiefel jedoch müssen besonders atmungsaktiv sein, um unangenehme Gerüche und vermehrtes Schwitzen zu reduzieren.

  • Unterscheidung zwischen Motocross- und Tourenstiefel

Weiterhin können zwischen Motocross- und Tourenstiefel im Bereich der Motorradstiefel unterschieden werden. Diesbezüglich werden Tourenstiefel, wie ihr Name schon verrät, getragen, um die Füße auch bei längeren Fahrten und Touren optimal zu schützen. Da der Fahrer bei längeren Fahrten bis zu mehreren Stunden fährt, spielt der Tragekomfort bei der Wahl der richtigen Tourenstiefel die wichtigste Rolle.

Beim Motocross hingegen ist der Fahrer einer ständigen Unfallgefahr ausgesetzt. Da die Fahrer beim Motocross zudem oftmals mit ihren Füßen einen Bodenkontakt herzustellen, muss die Oberfläche von Motocrossstiefel sehr strapazierfähig und robust sein. Auch der Einsatz von Kunststoff- oder Mikrofaserverstärkungen im Bereich der Ferse sind für Motocrossstiefel charakteristisch.